Die Paulskirchenverfassung
Der nächste Anschnitt bietet Ihnen detaillierte Einblicke in die Fraktionen, Entscheidungen und Konflikte des Paulskichenparlaments.
(Recherchiert und zusammengestellt von Hawler)
Die Fraktionen:
Die Frankfurter Nationalversammlung tagte am 18. Mai 1848 in der Paulskirche in Frankfurt am Main und gilt als erste frei gewählte Versammlung Deutschlands. Es war das Ergebnis der revolutionären Ereignisse von 1848 und sollte den Weg für einen einheitlichen und freien deutschen Nationalstaat ebnen. Diese 586 Vertreter stammen überwiegend aus der gebildeten Mittelschicht, darunter viele Anwälte, Professoren, Ärzte und Unternehmer. Aufgrund des hohen Akademikeranteils wird das Parlament oft auch "Professorenparlament" genannt.

Die Abgeordneten organisierten sich in Fraktionen, die keinen formellen Charakter hatten, sich aber durch politische Ansichten und Treffpunkte auszeichneten. Zu den wichtigsten Fraktionen gehörten:
• Die monarchistische Rechte, die die Erhaltung der bestehenden Ordnung und Macht einzelner Staaten unterstützte. Das war der Sinn ihres Treffens "Das Steinhaus".
• Liberale, die im "Casino" sind und das "Café Milani" schloss sich zusammen und drängte auf eine konstitutionelle Monarchie.
• Demokraten, die eine Republik mit umfassenden bürgerlichen Freiheiten forderten.
